Karin Selest Buchautorin & Schriftstellerin

Paulageschichten Teil 1 – für kleine und große Leseratten

 

 

Wer ist Paula?

Paula ist ein aufgewecktes, neugieriges und keineswegs schüchternes Mädchen. Ein blonder Lockenkopf, der seine Welt erkundet und in dreizehn Paulageschichten Mamas, vor allem aber Papas Geduld und Nerven nicht selten strapaziert.

Buchcover Paulageschichten Teil 1

Paulageschichten Teil 1
126 Seiten, Hardcover A5,
illustriert
Verlag: Marsh & Marsh / Persimplex
ISBN: 978-3-945295-31-1

Preis: 11,80 € (inkl. gesetzl. MwSt.)

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Paulageschichten – So fing alles an

Ohne Frage war Paula ein Wunschkind, und als der Geburtstermin näher rückte, konnten es ihre Eltern kaum erwarten, ihren Schatz in den Armen zu halten.
An einem heißen Sommertag, dem 15. Juli, war es soweit. Paula hatte ihren ersten großen Auftritt und den wollte sie schnell über die Bühne bringen. Die Fahrt zum Krankenhaus dauerte ihr zu lange und sie erblickte das „Licht der Welt” auf dem Rücksitz von Papas neuem Skoda. Sie brachte ihren Papa zum ersten Mal dazu: „Oh mein Gott, was soll das bloß werden!”, zum Himmel zu schreien. Danach übernahm das Schreien erst einmal Paula.

Für ihre Eltern war sie das liebste und schönste Baby der Welt. Wenn Paula nicht hungrig oder durstig war, wollte sie beschäftigt werden. Bis sie einschlief. Paula schlief dann tief und fest, dafür kurz. Die Kleine hielt ihre Eltern auf Trab und die Wochen und Monate vergingen wie im Fluge. Bald robbte Paula auf allen vieren durch ihre kleine Welt. Als sie laufen gelernt hatte, begannen Papa und Mama schneller zu laufen, nämlich hinter ihrem Schatz her. Nichts war vor Paula sicher. Alles wurde einem Geschmackstest unterzogen und sie ließ keinen Versuch aus, die untersten Schränke der gesamten Wohnung von innen zu erkunden. Das Radio schalteten ihre Eltern lange nicht mehr ein. Sie hatten ja Paula. Die plapperte und trällerte wenn sie nicht schlief, und das tat sie bekanntlich nur kurz.

Paulas erster und bester Freund

Nach Paulas drittem Geburtstag zog Charly mit seinen Eltern und seinem Bruder Fränky in die Reihenhaussiedlung, in der auch Paula wohnte. Charly war wenige Wochen älter als Paula und bald waren sie unzertrennlich. Fast jeden Tag verbrachten sie zusammen mit ihren Mamas auf dem Spielplatz.
Als Charly vier Jahre wurde, ging seine Mama wieder arbeiten und er in den Kindergarten. Paula war darüber sehr traurig und beschloss: Ich will da auch hin. Sie ließ nicht eher locker, bis ihre Eltern sie im Kindergarten anmeldeten. Kurz nach ihrem vierten Geburtstag war Paula ein Kindergartenkind. Papa und Mama sahen mit einem lachenden und einem weinenden Auge Paulas neuen Lebensabschnitt entgegen.

Wenn Papa geglaubt haben sollte, dass seine Prinzessin ein ruhiges, folgsames Mädchen sein werden würde, war er auf dem Holzweg. Was Paula im Kindergarten sah, hörte und lernte, das wurde zu Hause ausprobiert. Die Zeit der Fragestunden begann. Wie? Warum? Wieso? Das Wort „Nein” mochte Paula nicht. Deshalb hörte man sie sehr oft rufen: „Ich will aber!” Oder: „Ich kann das schon!”
Paula glaubte fest daran, dass sie alles irgendwie richtig machte, und tat es mit Begeisterung.

Leseprobe zu Paulageschichten Teil 1

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